Seit September 2008 mache ich einen internationalen Freiwilligendienst bei den Salesianern Don Boscos in Abidjan, Elfenbeinkueste. Hier arbeite ich fuer ein Jahr im Foyer Magone, einem Zentrum fuer Strassenkinder.
Seit September lebe und arbeite ich jetzt schon im Foyer Magone. Deswegen will ich heute mal geneauer das Haus beschreiben: Das Foyer gibt es seit ca. 8 Jahren hier im Viertel Remblais des Stadtteils Koumassi. Vorher war das Heim fuer Strassenkinder im Village Don Bosco untergebracht (300 m von hier entfernt), doch durch die Naehe zur Lagune ist der Boden des Gelaendes so abgesackt, dass die Gebaeude nicht mehr bewohnbar waren. Jetzt ist das Village Don Bosco nur noch eine grosse Freiflaeche fuer Fussball etc. Aber dazu in einem anderen Blog demnachst mal mehr. Zurueck zum Foyer Magone. Blick vom Nachbarhaus aufs Foyer Magone Hier koennen offiziell 35 Kinder Platz finden, mit unseren 20 ist das Haus aber schon ganz gut ausgelastet. Das Haus ist zweisstoeckig, hat einen Innenhof und einen kleinen Sportplatz. Im Erdgeschoss befindet sich der grosse Speise und Aufenthaltsraum, die Kueche und Speisekammer, ein Duschraum, unser kleines Buero, sowie das Schlafzimmer von Frère Wilfrid, einem jungen Salesianer, der das Haus leitet. Im Erdgeschoss findet der Grossteil unseres Programms statt und hier ist es immer lebhaft. Hier wird gegessen, gespielt und viel Unsinn gemacht Im ersten Stock gibt es die drei Schlafraeume der Kinder, seit neuestem ihr Duschraum und mein Zimmerchen. Wenn man die Treppe weiter nach oben geht, kommt man aufs Dach, das nochmal zu einem grossen Teil ueberdacht ist. Dort im sogenannten Pavillion findet der Unterricht statt und die Kinder trocknen ihre Waesche. Die Dachterrasse und der Blick von dort aus in den Innenhof In den letzten Monaten wurde dank Spenden einiges an Haus und Hof renoviert und ausgebessert, so dass es ein schoenes Zuhause ist fuer die Kinder und mich. Mein Zimmerchen und einer der Schlafraeume der Kinder Das Foyer ist auf jeden Fall das huebscheste Haus in der unmittelbaren Umgebung - die Realitaet Abidjans zeigt sich aber leider schon auf der anderen Seitenstrasse: dort gibt es eine der vielen Autowerkstaetten, wo bereits kleine Kinder harte Arbeit leisten muessen.