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Seit September 2008 mache ich einen internationalen Freiwilligendienst bei den Salesianern Don Boscos in Abidjan, Elfenbeinkueste. Hier arbeite ich fuer ein Jahr im Foyer Magone, einem Zentrum fuer Strassenkinder.

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Cocoswallfahrt

Nach 14 Tagen PC-Schaden gibts wieder einen neuen Blog:
Am letzten Sonntag machten sich 450 Jugendliche aus der Gemeinde der Salesianer Don Boscos auf den Weg der hier jaehrlich stattfindenden "Jugendwallfahrt". Ich wurde im Vorhinein von mehren gefragt, ob ich auch mitkaeme und so konnte ich dem afrikanischen Charme nicht widerstehen und hab mich auch angemeldet. Das beste dabei: ich war mal ein Teilnehmer bei einer Aktion und nicht verantwortlich fuer meine Kinder oder das Programm.  Frueh am Morgen sammelten sich alle an der Gemeinde und die klapprigen Kleinbusse begannen den nicht aufhoerenden Shuttledienst. Meine Gruppe machet sich zum Schluss auf den Weg und es ging auf abenteuerlichen Wegen durch die Vororte Abidjans an der Lagune entlang, bis wir in einem scheinbar nicht endenden Cocospalmenwald ausstiegen. Der Animateur unserer Gruppe à 15 Personen machte den Vorsaenger und los gings. Unterwegs konnte ich nur staunen, wer diese vielen Cocosnuesse wohl einzelnd in 10m Hoehe abpflueckt - es waren wirklich kilometerweit nur Cocospalmen zu sehen.

soweit das Auge reicht: Cocospalmen
Unterwegs gab es drei Stationen, wo wir pausierten und ueber alles moegliche plauschten. Endlich kamen wir auf einer Halbinsel in der Naehe des kleinen Dorfes Mafiblé an, wo uns die anderen Gruppen schon erwarteten. Mein Chef, Pater Javier, feierte mit allen eine Messe - in einer wirklich grandiosen Umgebung.
 
Messe an der Lagune
Anschliessend gab es ein grosses Picknicken und alle haben zusammengeworfen was sie hatten. Ich konnte nur Baguettes mit Nutella beisteuern, wurde aber trotzdem von allen mit Koestlichkeiten durchgefuettert. Natuerlich gab es auch frische Cocosnuesse, die uns von den Dorfbewohnern angeboten wurden.
 
zu erst Attiéké und im Anschluss Cocosnuesse
Die Rueckfahrt bei Sonnenuntergang war um einiges chaotischer als die Fahrt am Morgen und prompt wurde ein Maedchen angefahren. Pater Javier und ich haben sie in die Krankenstation der Gemeinde gebracht und anschliessend nach Hause chauffiert; die Aufregung der Familie und der Nachbarschaft war schlimmer als ihre Fussverletzung.

Rueckfahrt im Proppevollen Bus
Angekommen im Foyer Magone musste ich meinen Kindern natuerlich genauen Bericht erstatten und die Fotos zeigen - sie waren fast so begeistert, als seien sie selber mitgewesen.
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C
Frohe Ostern!
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L
Mensch, das muss ja fast so schön gewesen sein wie eine Wallfahrt nach Kevelar!! ;-)
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