Hallo nach Deutschland!
Getsren Abend bin ich nach 6 Stunden Flug gut in Abidjan gelandet. Es sind uebrigens 2 Std Zeitverschiebung hier. Frere Hernan, ein lustiger junger Ecuadorianer hat mich (nach ca 10 Passkontrollen im Flughafengebaeude) abgeholt und im klapprigen DonBosco-Toyota ging es auf abenteuerliche Weise durch die Stadt nach Koumassi, wo das Provinzialat und das Kinderheim zu finden sind. Eine Fuelle von neuen Eindruecken fiel ueber mich herein: die Strassen sind voller Menschen in bunten Kleidern, es richt ueberall nach Abgasen und Staub. Das alles hat mich erstmal gefesselt und mir wurde zunehmend bewusst, wases heisst in dieser neuen Welt nun fuer laengere Zeit zu leben. Es ist auf jeden Fall eine fantastische Herausforderung!!!
Ich wurde mit einem Essen von den Salesianern empfangen und die Kinder hiessen mich mit eiem Plakat willkommen. Die Jungs waren alle sehr nett und interessiert an dem, was ich ihnen auf Franzoesisch vorstotterte. Das war nur halb so schlimm, schliesslich konnten sie mich und ich sie nur halb verstehen ;-)
An meinen Vorgaenger, Markus aus Deutschland, konnten sie sich noch gut erinnern und ein Junge zeigte mir stolz ein TShirt von ihm.
Als die Kinder um 22:OO ins Bett gingen bezog ich mein Zimmer, das direkt neben dem Aufenthaltsraum gelegen ist; eigentlich ist es sogar eher ein Appartement. Bevor ich es mir unter dem grossen Moskitonetz gemuetlich machen konnte, musste ich schonmal Erfahrungen darin sammeln, wie man sich bei dem tropischen Wetter hier ohne fliessendes Wasser waescht (erst die Zahnbuerste im den Eimer auswaschen und am Schluss die Fuesse...) Auf solche Praktiken muss ich mich jetzt einstellen, aber Uebung macht ja bekanntlich den Meister!! :)
Licht darf ich am abend nur spaerlich anmachen, sonst kommen mich alle Muecken besuchen da es hier nicht ueblich ist Fensterscheiben zu haben.
Heute Morgen bin ich schon frueh aufgewacht und habe mein Zimmer erstmal dekoriert und den Kleiderschrank eingeraeumt. Danach gab es ein fruestueck bei den Patres und ich bekam eine Fuehrung durch die Einrichtung. Der Direktor, ein Spanier mit Vollbart der sich beim Reden immer lustig bezegt, sprach mit mir ab, was fuer Aufgaben ich in Zukunft uebernehmen soll. Ich schnupper jetzt aber erstmal noch in alles rein bis der Normalbetrieb nach den Ferien in 2 Wochen wieder losgeht.
Ich arbeite jezt noch ein bisschen an meinem Franzoesisch, bevor gleich die Siesta vorbei ist.
Ich wuensche euch alles Gute und freue mich auf das, was die naechsten Tage bringen werden.
euer Benedikt aus Abidjan